Kryotherapie bei Hämangiomen

Etwa 5 Prozent aller Neugeborenen entwickeln Hämangiome. Handelt es sich dabei um lokalisierte klassische Hämangiome (LKH), sollten diese möglichst früh behandelt werden, um das Wachstum zu stoppen, möglichst geringe Nebenwirkungen zu erreichen und um gute kosmetische Ergebnisse zu erzielen.

Mit der sog. Kontakt-Kryotherapie lassen sich viele oberflächliche Säuglingshämangiome gut behandeln. Diese Therapie ist einfach in der Handhabung und mit unserem KRYODERM wirtschaftlich und ohne Folgekosten durchführbar. Durch die gezielt mit leichtem Druck aufgesetzte Applikationsspitze (-32° C) kommt es bereits nach wenigen Sekunden zum Gefrieren mit Kristallisation im Bereich der flüssigkeitsreichen Endothelzellen, die dadurch geschädigt und abgebaut werden. Innerhalb der nächsten Tage und Wochen kommt es dann zur Schuppenbildung und Erneuerung des behandelten Hautareals.

Zu Erfahrungen und zur Vertiefung dieser Therapie empfehlen wir Ihnen aktuelle Fachartikel von Frau Dr. Heike Bause, "Praktische Hinweise zur Kryotherapie" in: pädiatrie hautnah, 2/2005, S.72-75 sowie "Hämangiome bzw. vaskuläre Tumoren im Kindesalter" von Prof. Dr. med. Hansjörg Cremer in: Phlebologie 2/2005.

Die hier beschriebenen guten Erfahrungen mit der Kryotherapie basieren auf einer Gerätetechnologie, die von uns vor über 20 Jahren weltweit erstmalig für den medizinischen Einsatz entwickelt wurde. Unsere Geräte werden seit dieser Zeit in vielen Ländern erfolgreich im Bereich der Kosmetik und Dermatologie eingesetzt, ständig weiterentwickelt und heute mit modernster Kältekompressor-Technologie ausgestattet. Eine spezielle Mikroprozessorsteuerung garantiert die einfache, sichere und temperaturstabile Anwendung.

Unser KRYODERM wird inzwischen von über 40 Kliniken erfolgreich bei der Behandlung von Hämangiomen, Warzen und Keloiden eingesetzt.

Bitte beachten Sie die Webseite des Netzwerkes Interdisziplinäre pädiatrische Dermatologie e.V. (NipD)

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